Niemals vergessen,nie wieder Faschismus!

Am Samstag den 9. November findet eine Mahnwache und Kundgebung am ehemaligen Aspangbahnhof statt um an das Novemberpogrom des Jahres 1938 zu erinnern.
Wir von der Kuhlen Wampe Vienna werden ebenfalls vor Ort sein um an der Mahnwache teilzunehmen.

Mahnwache und Kundgebung
Samstag, 9. November 2019, 18 Uhr
Gedenkstein vor dem ehemaligen Aspangbahnhof
Platz der Opfer der Deportation/Leon Zelman Park (bei Ecke A.-Blamauerg./Aspangstr.), 1030 Wien

Strasshof – Gedenkveranstaltung 2019

Am gestrigen Sonntag fand die jährliche Gedenkveranstaltung des Durchgangslager Strasshof statt.

Zwei Wiener Wampen waren ebenfalls vor Ort um ihre Solidarität gegenüber den Opfer des Lagers und den anwesenden Überlebenden zu zeigen.

Im Sommer 1944 wurden an die 20.000 ungarische Juden ins Lager gebracht. Sie entgingen hier der Ermordung in Auschwitz und mussten Zwangsarbeit in Ostösterreich leisten.

Danke an den Verein „Arbeitsgruppe Strasshof“ für das Erinnern und das organisieren der Veranstaltung.

Weitere Infos zum Lager selbst hier:
https://www.vas-strasshof.at/

„Niemals Nummer. Immer Mensch.“

Nachgestellte Szene vom ersten Eintreffen amerikanischer Soldaten in Mauthausen, vermutlich 7. Mai 1945 (Foto: US National Archives and Records Administration)
Nachgestellte Szene vom ersten Eintreffen amerikanischer Soldaten in Mauthausen, vermutlich 7. Mai 1945 (Quelle)

Auch in diesem Jahr haben Wamp_innen aus Österreich und Bayern, gemeinsam mit unseren Freund_innen Red Biker an der Internationalen Gedenk- und Befreiungsfeier im KZ Mauthausen teilgenommen. Bei schlechten Wetterbedingungen und teilweise winterlichen Temperaturen haben wir gemeinsam mit über 9000 Menschen, darunter auch Überlebende des Konzentrationslagers, den Opfern des NS-Terrors gedacht. Nach der Verlesung des Mauthausen Schwurs in 20 Sprachen wurde, unter dem thematischen Schwerpunkt „Niemals Nummer. Immer Mensch.“, besonders auf den entmenschlichenden Identitätsraub aufmerksam gemacht, dem die Inhaftierten ausgesetzt waren.

„Im Zuge der namentlichen Erfassung der Häftlinge im Konzentrationslager Mauthausen wurden den Häftlingen ihre Eigennamen geraubt. Nach einer grausamen Prozedur, begleitet von Einschüchterungen, Drohungen, Schikanen und Stockschlägen durch SS-Angehörige und Funktionshäftlinge, waren die Häftlinge, die diese und weitere Gewaltexzesse überlebten, nur mehr eine „Nummer“, unter der sie sich auszuweisen hatten.“ (Quelle: APA)

Den Höhepunkt der Veranstaltung bildete der gemeinsame Auszug aller Teilnehmer_innen aus dem ehemaligen „Schutzhaftlager“. Unter Anführung der Überlebenden und gemeinsamem Singen wurde damit die Befreiung der KZ-Inhaftierten am 5. Mai 1945 symbolisiert.

Wir danken dem Mauthausenkomitee Österreich für die Organisation der Veranstaltung. Wir sehen uns im nächsten Jahr wieder.

Niemals vergeben, Niemals vergessen.

 

Gedenkfahrt nach Engerau 2019

Am 31. März fand die diesjährige Gedenkfahrt nach Engerau statt. Auch zwei Wampen aus Wien (Spitzi und Florian) waren daran beteiligt. Organisiert wurde diese Reise von der „Zentrale österreichische Forschungsstelle Nachkriegsjustiz“.
Engerau, heute Petržalka, ist ein Stadtteil von Bratislava. Ende November 1944 wurden hier etwa 2000 ungarische Juden für den Bau des sogenannten Südostwall in mehrere Lager gebracht. Der Südostwall sollte die anrückende Rote Armee vor Österreich aufhalten und zurückschlagen. Eine verzweifelte Maßnahme um die Bevölkerung ruhig zu halten. Die Devise für die Juden lautete jedoch wie in Mauthausen und unzähligen anderen Konzentrationslagern: Vernichtung durch Arbeit.
Die Lebensbedingen waren im kalten Winter 1944 sehr hart. Ungefähr 500 Häftlinge starben an Erschöpfung, Krankheit, Kälte oder wurden von Wiener SA-Wachmännern zu Tode misshandelt, erschlagen oder erschossen.
Als Ende März die sowjetische Armee bereits sehr nah war, wurde die dementsprechende Hoffnung der Häftlinge auf Befreiung zunichtegemacht und am Abend des 29. März mussten sich die Überlebenden versammeln. Diejenigen, welche nicht mehr gehfähig waren, wurden von SA-Wachen erschossen. Wie viele von ihnen beim anschließenden Todesmarsch von Engerau über Hainburg und Bruck an der Leitha nach Bad Deutsch-Altenburg zu Tode kamen, weiß man nicht mehr. Viele Juden wurde auf dem Weg erschossen, da sie zu schwach zum Weitergehen oder der Gewalt und Repression von betrunkenen SA Männern ausgesetzt waren. Von Bad Deutsch-Altenburg wurden die überlebenden Häftlinge mit Schleppern die Donau hinauf in das KZ Mauthausen gebracht. Auch hier hatten die Juden keine Ruhe vor den Bewachern. Viele versuchten ihr Glück in der Flucht und wurden erschossen oder ins Wasser der Donau geworfen.
Die Gedenkfahrt führte uns zu mehreren Kundgebungen. Die ergreifendste war die Transnationale Veranstaltung welche am Mahnmal auf dem Friedhof von Bratislava-Petrzalka stattfand. Hier sprach unter anderem die österreichische Botschafterin Margit Bruck-Friedrich über die Bedeutung und Wichtigkeit der Erinnerungskultur. Der israelischer Botschafter Zvi Aviner Vapni sprach ebenfalls darüber, dass Antisemitismus in der Europäischen Gesellschaft und Weltweit wieder zu spüren ist und man mit aller Kraft und Vernunft dagegen ankämpfen sollte.
Auch erfreulich war, dass bei unserem Aufenthalt in der Gemeinde Wolfsthal der Bürgermeister und Landtagsabgeordnete Gerhard Schödinger wichtige Worte gegen Fremdenhass und Rassismus fand.
Besonderen Dank möchten wir Dr. Claudia Kuretsidis-Haider für die Organisation der Gedenkfahrt ausrichten. Wir freuen uns darauf nächstes Jahr vielleicht sogar mit einer größeren Gruppe dabei zu sein!

 

Traditioneller Saisonstart nach Podersdorf – ABGESAGT!!!

wird aufgrund der Wetterlage verschoben! Termin wird bekannt gegeben!!

Am 13.4.2019 beginnen wir unseren Start traditionell mit einer Ausfahrt über das Leithagebirge nach Podersdorf um dort gemeinsam einen Kaffee oder ein leckeres Eis zu genießen.

Abfahrt ist um 13 Uhr bei der Eni Tankstelle in Achau, Rückkehr ca 17-18 Uhr ebenfalls dort.

Freuen uns auf Euch!

Internationale Gedenk- und Befreiungsfeier in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen am 5.Mai 2019

Wir nehmen auch heuer wieder als Delegation an der Befreiungsfeier Mauthausen, unter dem thematischen Schwerpunkt
„Niemals Nummer. Immer Mensch.“ teil und würden uns freuen, wenn sich uns antifaschistische MotorradfahrerInnen anschließen würden.

Abfahrt ist um 10:00 Uhr bei der Eni Tankstelle, 2481 Achau, danach geht´s weiter nach Mödling Jet-Tankstelle Wiener Strasse, wo wir ungefähr um 10:45 eintreffen werden.

Wir werden wieder am 4.Mai am Campingplatz Au an der Donau anreisen, Zeltplätze sind genügend vorhanden, wer ein Zimmer möchte, soll bitte unter dem genannten Link eines reservieren.
Von dort geht es am 5.Mai nach dem Frühstück gemeinsam zur Befreiungsfeier Mauthausen.
Meldet Euch bei Interesse unter vienna@kuhle-wampe.at

Ausfahrt 14.10.2018

Wir müssen das schöne Wetter noch ausnutzen, daher fahren wir am Sonntag 14.10.2018 wieder eine nette Runde. Genaue Richtung geben wir noch bekannt. Vorschläge, Wünsche können wir gerne berücksichtigen.

Treffpunkt ist um 10 Uhr
wie immer an der IQ Tankstelle Achau (nun eine Eni Tankstelle)

Wir freuen uns auf Euch!

7.11.1969 – 3.9.2018

Wir haben heute am 18.9.2018 unserem Freund Gerald die letzte Ehre erwiesen. Er ging plötzlich und unerwartet am 3.9.2018 von uns.

Eines sei gewiss, Du wirst immer ein Teil von uns bleiben!
Wir vermissen Dich!

7.11.1969 – 3.9.2018

Ausfahrt in die Bucklige Welt am 9.9.2018

Wir gehen wieder auf Tour!
Treffpunkt ist am 9.9 um 10 Uhr, IQ Tankstelle 2481 Achau

Gemeinsam geht es gemütlich über das Leithagebirge, Forchtenstein nach Kirschlag und dann über den Wechsel wieder retour.
Haltet natürlich auch den Wetterbericht im Auge. Sollte es regnen, was wir nicht hoffen, dann fahren wir natürlich nicht 😉

Um Voranmeldung wird gebeten! Entweder über FB, oder schreibt uns eine Nachricht an vienna@kuhle-wampe.at

Freuen uns auf Euch!